Back Button Hijacking WordPress Plugin

Das Back Button Hijacking gibt es jetzt als WordPress Plugin!

In meinem Artikel über die Back Button Monetarisierung hatte ich beschrieben, daß man grade in spammigen Blogs sehr hohe Bounce Rates hat und wie man diese monetarisieren kann. Ab jetzt gibt es die Version 0.1 meines ersten WordPress Plugins mit dem einfallsreichen Namen noback, das genau dies tut. Bisher funktioniert das Back Button Hijacking im IE und im Firefox Browser: Wenn ich herausfinde, wie bei den anderen Browsern das Hijacken des Back Buttons funktioniert, wird es natürlich ein Update geben.

Installiert wird es wie jedes andere WordPress Plugin auch, indem man es in den Ordern /wp-content/plugins kopiert und das Archiv entpackt.

Nach dem Aktivieren, findet man unter den Einstellungen im Admin Panel von WordPress den Eintrag “noback” und kann dort eintragen, für welchen Referrer das Back Button Hijacking geschehen und wohin die Weiterleitung führen soll. Wenn das Feld Referrer leer bleibt, wird der Back Button immer gehijackt.

In das Feld “Direct to URL” wird das Ziel der Weiterleitung eingetragen. Mein Favorit ist eine Google Custom Search Seite auf der gleichen Domain.

Dazu legt man sich zuerst eine Custom Search Seite an, ermittelt die URL des Ziels der Search Box und ersetzt den Inhalt des URL Parameters “q=” durch “%q%” (Siehe Abbildung). Damit wird eine Custom Suche zum gleichen Keywort aufgerufen, mit dem der fliehende Besucher auf eurem WordPress Blog gelandet ist.

Hier könnt ihr das Back Button Hijacking WordPress Plugin herunterladen.

Ergebens, euer

Seodor

Google von Glatzen unterwandert?

Bei der Keywordrecherche mit dem Google Keyword Tool für ein neues Projekt ist mir letztens etwas unter die Augen gekommen, was mich ein wenig an der Gesinnung unserer Freunde von Google zweifeln lässt.

Das Tool von Google AdWords war sich nicht sicher, ob ich wirklich ein Mensch bin und wer sollte es ihm verübeln? Die klassische Methode zur Überprüfung ist die Einblendung eines Captchas und ich nehme an, dass Google einfach zufällig irgendwelche Texte dafür hernimmt. Immerhin dürfte niemand auf der Welt mehr Texte zur Verfügung haben. Oder “denkt” sich Google was bei der Auswahl?

Ich sollte folgenden, “unleserlich gemachten” Text eingeben:

Da stellt sich doch die Frage, ob Google sich jetzt endlich, öffentlich zu seinen Allmacht Ambitionen bekennt.

Back Button Monetarisierung

Hallo schon wieder.

Ich habe mir für meinen ersten Post über die Linkbergung vorsichtshalber ein wenig Mut angetrunken :-) und bin nicht sicher ob das Schreiben dieses Posts deshalb so einen Spaß gemacht hat, aber in meiner überschäumenden Euphorie, kommt jetzt gleich der nächste hinterher. Diesmal über etwas, was ich grade eben Back Button Monetarisierung getauft habe.

Aus welcher Quelle ich diese Idee habe, weiß ich nicht mehr, aber sie leistet mir gute Dienste und und sollte denen unter euch, die den Google Index mit Splogs überschwemmen, ein paar Minuten Coding auf jeden Fall wert sein.

Die so genannte Bounce Rate, kennt man aus Tools wie Google Analytics oder Piwik. Die Bounce Rate (Absprungrate) beschreibt den Anteil an Websitebesuchen mit nur einem einzelnen Seitenaufruf zu denen, die mehr als eine Seite besuchen.

Ob Google diesen Wert ins Ranking einfliessen lässt, soll mal dahin gestellt sein, man kann aber grade bei Spamm-Projekten, den ein oder anderen Euro damit verdienen, wenn man ihn durch Bouncenihilation verringert.

Ein Website-Besucher “bouncet”, wenn er über den “Zurück” oder “Back” Button des Browsers, eure Seite sofort wieder verlässt, zum Beispel, weil er erkannt hat, daß eure Seite einfach nur Spam ist oder nicht zum gegoogelten Problem die passende Lösung bietet.

Wie behält man einen solchen Besucher auf seiner Seite, oder verdient noch ein paar Cent an ihm?

Der erste Schritt ist, daß man den Referrer ermittelt, der den Besucher zu euch geführt hat und die entsprechende Query, falls er von Google kam. Das muss man natürlich auf jeder Seite machen.

Wenn er von einer Suchmaschine kommt, hijacken wir den Back Button des Browsers und leiten den Fliehenden um auf eine, uns genehme Seite. Einfach nur den Back Button disablen, finde ich einfallslos.

Wenn meine Erinnerung mich nicht im Stich lässt, hat der Erfinder dieser Technik bei der Ermittlung des Referers auch gleich die entsprechende SERP gescrapt und zu einer Kopie davon umgeleitet aber alle URLs ersetzt, so daß diese wieder auf eine seiner Seiten zeigten. Damit kann man den Besucher auf seiner Seite halten, bis der den Schwindel erkennt und über die Eingabe einer neuen URL in den Browser aus dem Teufelskreis entkommt.

Für Splogs, die auch noch mit schlecht gemachten Content Generatoren befüllt werden, hat sich allerdings gezeigt, dass es profitabler ist, wenn man den fliehenden Besucher z.B. auf eine Google Custom Search Seite leitet, oder eine andere Seite, die zur Monetarisierung des Fluchttraffics geeignet ist.

Auch hier gilt wieder, dieser Vorschlag soll zum Nachdenken anregen und coden müsst ihr das selber, es sei denn, ich werde in den Kommentaren mit Lob überschüttet. Wenn ihr mich beschimpfen wollt, greift die Regel “any press is good press” und soll mir auch recht sein.

[UPDATE]

Seit Heute gibt es ein WordPress Plugin um euch die Arbeit des Selber Codens zu ersparen.

Ergebenst, euer

Seodor

SEO Praktik Linkbergung

Hallo liebe Zielgruppe!

Ich weiß, die Begrüßung ist von Dieter Moors gradioser Sendung “Canale Grande” ausgeliehen, aber dies ist mein erster, echter Post in meinem ersten, echten Blog, also habt  bitte Nachsicht.

Dieser Blog ist aus einer Bierlaune heraus entstanden und ich möchte darin der geneigten Leserschaft einige meiner SEO Projekte und Praktiken erläutern. Eine Menge davon ist den Profis unter euch garantiert schon lange bekannt aber der eine oder andere findet die beschriebenen Ideen hoffentlich interessant.

Die erste Praktik über die ich hier schreibe, dreht sich um das Bergen von versteckten Linkschätzen und weil jedes Kind einen Namen braucht, nenne ich sie einfach mal “Linkbergung”

Jede Internet Seite sollte Backlinks von fremden Seiten haben. Jeder Link hat das Potential Besucher auf die Seite zu bringen und das Ranking der Seite bei Google zu erhöhen. Allerdings kann auch Google nicht das gesamte Internet kennen und damit auch nicht jede Seite, die einen Link zu euch gesetzt hat. Auch wenn Google in erstaunlichem Masse die Grö0e seines Index aufpumpt, wird es immer das berüchtigte Deep Web geben. Meine Praxis des Linkbergens erhöht die Anzahl von Google gewerteten Links auf eure Seite und hilft gleichzeitig, das Deep Web zu verkleinern.

Also, was tue ich um Google zu helfen, mehr vom Internet kennen zu lernen und dabei gleichzeitig die Linkpopularität meiner Seiten zu steigern?

Ich suche alle Referrer zusammen, von denen Besucher auf meine Seiten gekommen sind. Diese Informationen kann man entweder aus den Server-Logdateien, Analyse Tools wie Google Analytics, Piwik, eTracker,… rausziehe oder per PHP Zweizeiler selber mitloggen.

Danach mache ich eine “site:” Abfrage zu der Referrer URL bei Google um herauszufinden, ob Google die Seite kennt, die offensichtlich zu mir verlinkt und wenn sie Google nicht im Index hat, mache ich die beiden mit einander bekannt. Wer auf Nummer Sicher gehen will, testet auch noch, ob der Link wirklich auf der Seite vorhanden ist. Es soll ja Leute geben, die versuchen durch Referrerspam, selber an Backlinks und Traffic zu kommen ohne wirklich einen Link gesetzt zu haben. ;-)

Um Google die Seite bekannt zu machen gibt es unzählige Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man die URL in die Blogroll eines seiner Autoblogs übernehmen oder einfach als Artikel-URL in einen RSS Feed eintragen und den dann bei diversen RSS Verzeichnissen eintragen. Es gibt noch tausend andere Methoden, irgendwas wird euch schon einfallen.

Der Vorteil des Linkbergens ist, dass die eigene Seite nicht unter irgend welchen spammigen Methoden leidet und der Link (wenn man nicht zu spammig vorgeht) durch die von mir gesetzten Links auch noch aufgewertet wird. Je nach dem wie clever man vorgeht. Wer Aufwand treiben will, kann zum Beispiel versuchen herauszufinden, um welche Keywords sich die verlinkende Seite dreht und nur von themenverwandten Autobloggs darauf zu verlinken.

Wirklich nützlich, wird das Linkbergen erst, wenn man sich ein paar Scripte zusammenschustert und das Ganze automatisiert aber wie man das macht, müsst ihr selber herausfinden. Wenn ich mit vielen netten Kommentaren bedacht werde, könnte ich mir überlegen auch ein paar Quellcode zu posten aber erstmal soll euch die Idee des Linkbergens nur zum Nachdenken anregen.

So, das war mein erster Beitrag und ich bin mal gespannt, ob und welche Reaktionen ich darauf ernte. Also schreibt mir eure Meinungen bitte in die Kommentare.

Ergebenst, euer

Seodor

 

SEO Quake

Falls irgendwer noch einen anderen Browser benutzt als den Firefox, sollte er das schnellstens ändern. Die Möglichkeit Firefox durch Plugins zu erweitern, macht ihn zu einem der mächtigsten Werkzeuge des SEO. Eines meiner Lieblings Plugins ist SEO Quake. Dieses Plugin erweitert die SERPs von Google, Yahoo, Bing und des Yahoo Site Explorers um so wichtig Informationen wie die Anzahl der indexierten Seite, den Pagerank, die Anzahl der Backlinks auf Domain- und Seiten-Ebene, das Alter der Seite und und und.

Domai.nr

Give your domain search a happy ending.

Domai.nr erstellt aus Suchbegriffen “witzige” Domainnamen,  indem es versucht die letzen Buchstaben als TLD oder Unterverzeichnis zu verwenden. Für “facebook” wird unter anderem z.B. face.bo/ok vorgeschlagen. Das Ganze ist weniger nützlich als lustig, kann aber auch zu Ergebnissen wie del.icio.us führen.

Fivesecondtest.com

Fivesecondtest.com ist ein sogenannter crowdsourcing Service bei dem man seine Internetseite von andern Surfern bewerten lassen kann. Man lädt einen Screenshot seiner Seite bei fivesecodtest.com hoch, und erstellt ein paar Fragen wie, “Finden Sie die Seite vertrauendserweckend?”, “Animiert Sie die Produktpräsentation, weitere Informationen einzuholen?”, “Haben Sie den ‘Bestellen Button’ gefunden?”.

Der Trick ist, dass der Screenshot nur fünf Sekunden lang zu sehen ist, bevor die Tester die Fragen beantworten.